Warum die Bestandsdatenauskunft unsere Wirtschaft schädigt. Warum die Bestandsdatenauskunft unsere Wirtschaft schädigt.

Wichtige Daten werden immer mehr an Dienstleister ausgelagert, um sie immer zentral verfügbar zu haben. Man muss sicher nicht mehr selbst um Backups kümmern. Das Ganze nennt sich Cloud.

Aber, diese Dienstleistungen brauchen das Vertrauen der Kunden. Für nordamerikanische Dienstleister ist dieses Vertrauen durch den Patriot Act, der den geheimen Zugriff auf beliebige Daten erlaubt, dauerhaft zerstört. So ist der Einsatz von Microsoft Office 365 oder Google Apps nicht brauchbar für vertrauliche Daten. Gerade für Firmenkunden, die auf die Vertraulichkeit ihrer Daten angewiesen sind, ist eine solche Lösung nicht akzeptabel.
Deutschland hat die Chance hier einen sicheren Hafen für Daten zu bieten und von den Investitionen nationaler und internationaler Kunden zu profitieren. T-Systems wirbt mit „Datenschutz im sicheren Hafen“.

Das geplante Gesetz zur Bestandsdatenauskunft zerstört jedoch, dass vertrauen der Kunden in die Daten. Es werden zwar nicht die eigentlichen Inhalte übermittelt, wohl aber die Passwörter und Schlüssel um auf diese zuzugreifen. So treibt das Gesetz Kunden und ihr Geld in Länder, die eine günstigere Gesetzgebung haben, wie z. B. Island oder zu Anbietern, die den Zugriff technisch verhindern wie z. B. Mega vom Kim Schmitz.

Dies führt dazu, dass Firmen und Personen, vertrauen in nationale Dienstleister verlieren, und seine Daten außer Reichweite schaffen. Dies ist ein deutlicher Standortnachteil für Deutschland und führt zum nicht zu unterschätzenden Abfluss von Geldern.

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